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Adriana Martino

3_D_

Rose Stach´s work is less empirical. The German artist feels the need to conceive concrete and palpable forms mainly based upon senses or contact. At the core of her production lies the need to compete with architecture, creating settings in existing places, splitting, hiding and considering in their own function everyday surroundings. Based upon a solid concept of art the work of Rose Stach for 3_D_ is an art room. Rose intervenes on the floor creating a setting. Her installation investigates the observer´s capability to perceive and comprehend the vision of spaces within other surfaces. The artist´s idea is that a work of art in its highest form of communication and institutionality would produce an animistic and self determinating language that would be able to go through history, assuring its continuity beyond any logic of  fate, in a deep link between past and present. However the comparison between pre-existing and present is part of Rose Stach´s style of representation which highlights the relativity of her own experience: in various works the real and the virtual place creates, without prejudice, a playful-interactive dialogue among the artist, the work of art and the public. In „Lüften lütfen“ mediation as a visual event lies in the use of polyvinyl which overlaps on the floor changing its skin, its design, its sense. Skilfully by a ´tear´ like in a mosaic Stach reveals to the observer the pattern of the previous floor. The artist uses her idea with the awareness and skill of a conjurer able to arouse interest for the dynamics of representation and perception referred to the many forms of visual and linguistic communication.

Adriana Martino
2001

3_D_

Rose Stach fühlt in ihren Arbeiten den Bedarf konkreter und und klarer Formen hauptsächlich auf Sinnen oder Kontakt/Berührung basierend. Im Kern ihrer Produktion liegt der Bedarf mit der Architektur in einen Wettstreit zu treten, Schauplätze zu schaffen an bestehenden Orten, zu spalten, zu verbergen und nachzudenken über die eigene Funktion von Alltagsrämen. Basierend auf einem sicheren Kunstkonzept ist die Arbeit von Rose Stach ein Kunstraum. Rose interveniert auf dem Boden indem sie einen Schauplatz schafft. Ihre Installation untersucht die Fähigkeit des Betrachters die Vision der Räume innerhalb anderer Oberflächen wahrzunehmen und zu verstehen. Die Idee der Künstlerin ist, daß ein Kunstwerk in seiner höchsten Form der Kommunikation und Institutionalisierung eine lebhafte und selbstbestimmte Sprache herstellt die im Stande ist durch die Geschichte zu gehen, sich ihrer Beständigkeit zu versichern jenseits jeglicher Logik des Schicksals, in einer tiefen Verbindung zwischen Gestern und Heute. Jedoch der Vergleich zwischen vorher Bestehendem und Gegenwärtigem ist Teil von Rose Stachs Stil der Darstellung die die Relativität ihrer eigenen Erfahrung hervorhebt: In verschiedenen Arbeiten schafft der reale und der virtuelle Raum, ohne Vorurteile, einen spielerisch-interaktiven Dialog zwischen der Künstlerin, dem Kunstwerk und dem Publikum. In „Lüften lütfen“ liegt die Vermittlung als ein ein visuelles Ereignis in dem Gebrauch von PVC das sich auf dem Boden überschneidet, dabei seine Oberfläche, sein Gestaltung und seine Sinnlichkeit verändert. Geschickt mit einem Schnitt wie in einem Mosaik deckt Stach dem Betrachter das Muster des früheren Bodens auf. Die Künstlerin benutzt ihre Idee mit der Bewußtheit und dem Geschick eines Zauberkünstlers, fähig das Interesse für die Dynamik von Repräsentation und Wahrnehmung zu wecken, verweisend auf die vielen Formen von visueller und linguistischer Kommunikation.

Adriana Martino  2001

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